Dienstliche Beurteilung

Zur Befähigungseinschätzung in der neuen dienstlichen Beurteilung (DB):

„Neben der aktuellen Leistungsbeurteilung ist stets eine in die Zukunft gerichtete Befähigungseinschätzung (Potenzialaussage) abzugeben.

Damit gilt, eine Einschätzung muss gegeben werden. Eine fehlende Befähigungseinschätzung im Zuge eines auswertenden Vergleichs mehrerer dienstlicher Beurteilungen kann allerdings auch nur bedingt negativ gewertet gegenüber einer Befähigungseinschätzung die eben “Fähigkeiten und Kenntnisse” auswies, die “über das Anforderungsprofil” hinausgehen. Denn auch wenn weiterhin nach 3.6 (neu) die Aussagen zur Befähigungseinschätzung (…) nicht in die Gesamteinschätzung ein(fließen), so muss die Befähigungseinschätzung in einem logischem Zusammenhang mit der DB stehen. Im Regelfall werden wohl eher bei Noten über der “3” solche Aussagen unproblematisch gemacht werden können, denn dann erbringt jemand kontinuierlich Leistungen, die über „voll den Anforderungen entspricht“ liegen.

Diese Menschen sind dauerhaft dann auch nicht am richtigen Platz; und die Befähigungseinschätzung soll die Richtung weisen, in welchem Amt, und damit verbunden, auf welchem Dienstposten, diese Menschen ihren Leistungen und Befähigungen gemäß besser platziert wären. In der Befähigungseinschätzung wird kein Urteil abgegeben, sondern eben eine Einschätzung. Wenn der oder die Beurteiler/in meint, dass jemand mit einer Note aus dem Gesamturteil zwischen 4 und 2-3 im Grunde auf dem richtigen Platz ist, dann könnte eine Befähigungseinschätzung bestimmte Talente usw. ausweisen, die nicht direkt in der DB auftauchen und im ausgeübten Amt nicht zwingend erforderlich sind. Also der Lehrer (m, w, d), der seinen “Job” mehr oder weniger zufriedenstellend macht, ist vielleicht hochbegabt, Feste (Schulfeste, Sportfeste, Tag der offenen Tür) zu organisieren; oder ein begnadeter Kommunikator, was vielleicht im Schulbetrieb auch störend ist, aber in der Vertretung nach außen in einzelnen Fällen ein großer Gewinn ist.

Es ist Aufgabe des Beurteilers, im Gespräch (in Gesprächen) mit dem Beurteilten so etwas herauszufinden, um “Schätze zu heben”, Wertschätzung und Arbeitszufriedenheit zu befördern: So kann sich herausstellen, dass für jemanden mit seiner eher durchschnittlichen Gesamtnote ein Aufgabengebiet gefunden wird (perspektivisch betrachtet wird), das neue Motivation etc. schafft. So ähnlich würde das auch für Noten im Viererbereich gelten; und vielleicht zeigt die Befähigungseinschätzung dann, dass jemand als Lehrer eher am falschen Platz ist, weil seine Fähigkeiten eher in der Verwaltung, Kreativwirtschaft usw. usf. liegen und er/sie eher für eine Abordnung in die SenBJF oder eine der Universitäten in Frage kommt, statt der hochqualifizierten FL, FBL, die dringend an den Schulen gebraucht werden.“

Einstellungen

Sie finden hier ich eine Übersicht über die jeweils erforderlichen Unterlagen der verschiedenen Einstellungsvorgänge.

Folgende Unterlagen sind bei Einstellungsvorgängen erforderlich (nicht PKB!)

Immer erforderlich sind:

Ausnahme:
Bei der Verlängerung von angestellten Lehrkräften über das 65. Lebensjahr hinaus ist nur ein Laufzettel erforderlich.

 

Zusätzlich erforderlich sind bei

A) Laufbahnbewerbern, deren Unterlagen nicht in der Zentralen Bewerbungsstelle vorliegen

    • Zeugnisse Erstes und Zweites Staatsexamen

B) Quereinsteigern mit Mangelfach:

    • Abschlusszeugnis(se)

C) Quereinsteigern ohne Mangelfach:

    • vorher Entscheidung über Einstellung von I B 1.2 (Herrn Schulz) einholen
    • ausführliche Begründung, warum dieser Bewerber eingestellt werden soll
    • Bewerbung
    • Abschlusszeugnis(se)
    • Studienunterlagen
    • Erklärung über bereits absolvierte Zeiten des Vorbereitungsdienstes
    • Anlage zur Bewerbung für den Quereinstieg in den Berliner Schuldienst

D) Wechsel LAA in BbVd:

    • Bewerbung
    • Erklärung über bereits absolvierte Zeiten des Vorbereitungsdienstes

E) Seiteneinsteigern (LovL):

    • ausführliche Begründung, warum dieser Bewerber eingestellt werden soll
    • Abschlusszeugnis(se) oder Immatrikulationsbescheinigung

F) Masterstudenten:

    • Immatrikulationsbescheinigung

G) Pensionären/Ruheständlern (befristet nach Eintritt in den Ruhestand):

    • Zeugnisse Erstes und Zweites Staatsexamen

Renteneintrittsalter

Beamte

Der Beamte tritt Kraft Gesetzes mit Ablauf des Schuljahres in den Ruhestand, in dem er das 65. Lebensjahr vollendet hat. Das 65. Lebensjahr vollendet jemand am Tag vor seinem 65. Geburtstag.

 

Tarifbeschäftigte

Bei Tarifbeschäftigten ist es so, dass das Arbeitsverhältnis Kraft Tarifvertrages mit Ablauf des Schulhalbjahres endet, in dem der Tarifbeschäftigte seine Altersgrenze erreicht.

Die Regelaltersgrenze ist zum Geburtsjahrgang 1946 = 65

ab 1947 bis 1958 = Steigerung um jeweils 1 Monat / Jahrgang
ab 1959 bis 1964 = Steigerung um jeweils 2 Monate / Jahrgang
so dass ab Geburtsjahr 1964 die Regelaltersgrenze 67 Jahre ist.

 

Näheres und weitere Beispiele sind im Vermerk vom 17.10.2011 ersichtlich.

Praxissemester

Durch die Erweiterung der Kapazitäten im Bereich der Studienplätze für Lehramtsstudierende steigen erfreulicherweise kontinuierlich die Studierendenzahlen. Deshalb werden für die kommenden Praxissemester an jeder öffentlichen Schule deutlich mehr Praxissemesterplätze vorgesehen werden müssen als die von Ihnen angegebene Maximalzahl an Praxissemesterstudierenden.

Dies ist eine neue „Herausforderung“, die im Moment alternativlos ist, da auf andere Weise der Bedarf nicht gedeckt werden kann. Die Steigerung der Absolventenzahl ist jedoch in unser aller Interesse.

Die für das Praxissemester 2018/19 vorgesehenen Plätze können seit dem 31.01. im hierfür entwickelten Praxissemester-Portal eingesehen werden. Hierfür ist ein Login aller Schulen im Praxissemesterportal bis spätestens Mitte Februar zwingend erforderlich.

Sollten Ihnen keine Zugangsdaten für das Portal vorliegen, schreiben Sie bitte eine Mail an support@lehramt-praxissemester.berlin. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann postalisch zugestellt.

Es wird darum gebeten, die Zugangsdaten gut zu verwahren, da sie auch für zukünftige Praxissemester benötigt werden.

 

Weitere FAQ zum Praxissemester >>>

unbefristete Einstellung von LovL

Keine unbefristete Einstellung von Lehrerinnen und Lehrer ohne volle Lehrbefähigung, die keine Möglichkeit zum Quereinstieg haben.

Der Personalrat Reinickendorf hat in seiner Sitzung am 24.1.2018 beschlossen, dass er unbefristeten Einstellungen von Lehrkräften ohne volle Lehrbefähigung, die nicht die Möglichkeit zum Quereinstieg haben, nicht mehr zustimmen wird.

 

Begründung:

Artikel 33(2) Grundgesetz setzt für Einstellungen in den Berliner Schuldienst Stellenausschreibungen voraus 

Das liegt hier nicht vor.

Um unbefristeten Einstellungen für  diese Beschäftigtengruppe zustimmen zu können, müssen neben den bisherigen Kriterien für befristete Einstellungen verbindliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in einem überschaubaren Zeitraum von der Senatsschulverwaltung in entsprechend zu formulierenden Stellenausschreibungen angeboten werden.

Zum einen müssen durch Weiterqualifizierungen den Beschäftigten Aufstiegsmöglichkeiten garantiert werden – wir reden hier von Eingruppierungen in E 9/ E10 je nach Schultyp auf „Lebenszeit“.

Zum anderen muss dies erfolgen, um Qualitätssicherung und – entwicklung von Unterricht und Schule zu gewährleisten.    

Ausnahme: Die Lehrkräfte aus den Willkommensklassen. Hier gab es Ausschreibungen, Einstellungsverfahren und von der Senatsverwaltung initiierte Sonderreglungen, an denen die Beschäftigtenvertretungen zu beteiligen waren. Unabhängig davon gilt aber auch hier weiterhin die Einzelfallprüfung.

Michaela Ghazi
(Vorsitzende)

Verwaltungsleitungen an Schulen

Es ist das erklärte politische Ziel, alle allgemeinbildenden Schulen mit Verwaltungsstellen auszustatten.

Auf dem Weg zu diesem Ziel wird im Haushält 2018 ein weiteres Stellenvolumen von 46,5 VZE für Verwaltungsleitungen berücksichtigt.
Die Vergabe der Verwaltungsstellen richtet sich nach der Größe der Schulen. Schulen mit einer Schülerzahl von mehr als 700 Schüler_innen bekommen 1,0 VZE Verwaltungsleitung, Schulen unter 700 Schüler_innen erhalten 0,5 VZE Verwaltungsleitung. 

Die Zuteilung der Stellen erfolgt hierarchisch, nach Schüleranzahl der Schulen.

Für 2018 ergibt sich daraus, dass für die Grundschulen 13 VZE und für die weiterführenden Schulen 33,5 VZE zur Verfügung stehen. Dies entspricht der Teilhabe von weiteren 66 Schulen, so dass 2018 insgesamt 121 allgemeinbindende Schulen über Stellen für Verwaltungsleitungen verfügen werden.

In Reinickendorf werden 2018 folgende Schulen über Verwaltungsleitungen verfügen:

12Y01: 1,0 VZE
12Y02: 1,0 VZE
12Y03: 1,0 VZE
12Y04: 1,0 VZE
12Y05: 1,0 VZE
12Y07: 1,0 VZE
12Y08: 1,0 VZE
12K02: 1,0 VZE
12K03: 1,0 VZE
12G05: 0,5 VZE
12G09: 0,5 VZE

Umwandlung von Lehrerstunden

Alle Schulen haben zum kommenden Schuljahr die Möglichkeit, im Rahmen des Inklusionsprozesses, Lehrerstunden umzuwandeln in Stellen für pädagogisches Personal.

Hierfür müssen die Schulen Kontingente aus der Sprachförderung oder den Integrationsstunden verwenden.

Zur Beantragung steht ein Formular zur Verfügung.

In das Formular wird einfach die Anzahl der gewünschten Dienstkräfte eintragen. Das Formular berechnet – unter Berücksichtigung der mit SenFin vereinbarten Umrechnungsfaktoren – die Lehrerstunden, die für die Erwirtschaftung des gewünschten pädagogischen Personals benötigt werden.

Anschließend wird das Formular ausgedruckt, unterschrieben und in die Außenstelle gesendet.

I C bereitet inzwischen eine Variante zur Abbildung des Sachverhaltes im Portal der Unterrichtsversorgung vor. Die Eintragung werden dann in der Außenstelle vorzunehmen.

Beantragt werden sollen möglichst nur volle Stellen.

Das Formular bietet jedoch auch die Möglichkeit halbe Stellen zu beantragen. In Einzelfällen kann eine in Vollzeit eingestellte Dienstkraft unter günstigen Umständen (Wegezeiten etc.) ggf. an zwei Schulstandorten tätig werden.

Wichtig ist noch, dass diese Stellen nicht an einen freien Träger angedockt werden dürfen, da dieser Möglichkeit SenFin nicht zugestimmt hat.

Bitte halten Sie ggf. Rücksprache mit Ihrer zuständigen Schulaufsicht, wenn Sie Anteile von Lehrerstunden umwandeln möchten.

Empfehlungen für den Einsatz von Teilzeitkräften

Empfehlungen für den Einsatz Teilzeitbeschäftigter Lehrkräfte

Die Senatsbildungsverwaltung möchte mit diesen “Empfehlungen” den Schulleitungen/Schulen eine Hilfe/Unterstützung geben.

Wichtig ist der Hinweis auf Seite 2, erster Absatz, wo auf § 69 Abs. 1 Nr. 6 Schulgesetz verwiesen wird: Zu den konkreten Aufgaben der Schulleiterinnen und Schulleiter gehört es, über den Unterrichtseinsatz der Lehrkräfte zu entscheiden.

Die Gesamtkonferenz trifft nur Grundsatzentscheidungen, die Schulleitung trifft am Ende die Entscheidung!