Allgemeine Informationen

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline geschaltet, unter der Sie sich beraten lassen können. Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

Die Hotline dient der telefonischen Klärung, ob jemand als Abklärungsfall zu betrachten ist. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung empfiehlt, dass Sie eine Abklärung vornehmen lassen sollten, wenn

  • Sie innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen sind
  • Sie Kontakt zu einer Person im Risikogebiet hatten
  • Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten

Dies gilt selbstverständlich auch für alle Beschäftigten in Ihren Außenstellen und Referaten, an Ihren Schulen sowie für die Schülerinnen und Schüler. Sollte es Verdachtsmomente geben, bitte ich Sie entsprechend zu beraten und eine ärztliche Klärung vornehmen zu lassen. Sie können sich bei Unsicherheiten ebenfalls über die Hotline beraten lassen!

Personen, die aus Risikogebieten (also nicht Gesamt- Norditalien!) zurückkommen und Symptome haben, sollen sich bei ihrem Gesundheitsamt melden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dann eine Abklärung mittels Abstrich und Laboruntersuchung erfolgt und eine häusliche Isolierung angeordnet wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Sie unter dem folgendem Link finden können:

https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/

Sollte es zu der Bestätigung eines Verdachtsfalls kommen, ist es notwendig, dass die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt, die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (bitte die Hotline sofort informieren) sowie die Referatsleitung in der Außenstelle und unsere Pressestelle informiert. Ich gehe davon aus, dass auch eine Mitteilung an mich erfolgt.

Zum Thema Schülerfahrten bleibt es bei der Empfehlung, sich an den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu orientieren. Aktuell wurden für mehrere Orte in der Region Lombardei (Provinz Lodi südöstlich von Mailand) und Venetien (dort Provinz Padua) durch die lokalen Behörden ein Ein- und Ausreiseverbot verhängt. Für die nächsten Tage bleiben Schulen und Universitäten in den Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, Piemont, Friaul-Julisch-Venetien und der autonomen Provinz Trient geschlossen. Die Reisewarnungen nach Italien auf der Seite des Auswärtigen Amtes werden fortlaufend aktualisiert.

Darüber hinaus kann man sich zusätzlich noch bei der italienischen Auslandvertretung über eventuelle Reisewarnungen einholen.

https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/#Coronavirus

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/gesundheit/coronavirus/2297696

Auf jeden Fall sollten Panik und Hysterie vermieden und ein verantwortungsvoller und besonnener Umgang mit der aktuellen Situation bei allen Beteiligten im Vordergrund stehen.