Leistungsbewertung und Unterricht

Leistungsbewertung und Unterricht im zweiten Kurshalbjahr der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe (Q2) bi Gültigkeit der SARS-CoV-2 Eindämmungsmaßnahmenverordnung

1. Die Anzahl der Klausuren kann verringert werden:

Abweichend von § 14 Absatz 2 und 3 Satz 1 Nr. 1 VO-GO bzw. § 15 Absatz 2 und 3 Satz 1 Nr. 1 VO-Kuss – mio care werden im aktuellen Schuljahr

  • im Leistungskurs mindestens eine Klausur und
  • im Grundkurs grundsätzlich eine Klausur geschrieben.
    Bei Vorliegen zwingender organisatorischer Gründe kann auf diese Klausur verzichtet werden (Dies gilt nicht für den Leistungskurs!).
    Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter.
    Abweichend von § 15 Absatz 4 Satz 3 VO-GO bzw. § 16 Absatz 4 Satz 3 VO-Kuss – mio care setzt sich die Zeugnisnote in diesem Fall ausschließlich aus den Verwertungen des allgemeinen Teils zusammen.

 

2. Die 6- bzw. 8-Wochen-Regelung wird gelockert:

Abweichend von §15 Absatz 4 Satz 1 VO-GO bzw. §16 Absatz 4 Satz 1 VO-Kuss – mio care kann auch bei Unterschreiten der sonst erforderlichen Anwesenheit eine Zeugnisnote gebildet werden, sofern die zugrundeliegenden Bewertung der Lehrkraft pädagogisch möglich ist.

 

3. Schulöffnung und Unterricht:

Der Stufenplan zur Schulöffnung sieht für Q2 vor, dass ab dem 04.05.2020 wieder mit dem Präsenzunterricht begonnen wird. Bis zu den Sommerferien sind 2 bis 3 Präsenztermine pro Grundkurs sowie 3 bis 4 Prasenztermine für den Leistungskurs anzubieten, die um Fernlernangebote ergänzt werden.

 

4. Benotung der im Fernunterricht erbrachten Leistungen:

Die im Fernunterricht erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler können entweder als Hausaufgaben oder als schriftliche Teile von Projektarbeiten gewertet werden. Folglich gehen sie grundsätzlich in den allgemeinen teil ein. Sofern der schriftliche Bericht einer Projektarbeit durch eine Präsentation der Ergebnisse ergänzt wird, ist auch die Bewertung als Klausurersatzleistung möglich.