Testen in Schulen

Das Verwaltungsgericht Berlin hat in mehreren Eilrechtsschutzverfahren entschieden, dass Schülerinnen und Schüler die Teilnahme am Präsenzunterricht ihrer Schule nur dann gestattet ist, wenn sie/er sich an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen in der Woche, an denen Schulunterricht in Präsenz angeboten wird, einem angebotenen Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterzieht und das Testergebnis jeweils negativ ausgefallen ist.

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Gemeinsame Stellungnahme der Berliner Amtsärzte

Wiederholt werden in der öffentlichen Diskussion von verschiedenen Personen und Akteuren Bedenken zum Präsenzunterricht in halbierter Klassengröße im Wechselmodell geäußert. Es wird dabei teilweise mit Behauptungen argumentiert, die sich nicht mit den der Kultusministerkonferenz und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vorliegenden Erkenntnissen und Einschätzungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten decken.
Für die Entscheidungsfindung zum Schulbetrieb haben jedoch wissenschaftlich belegte Fakten und Expertenmeinungen oberste Priorität.
Frau Senatorin Scheeres hat daher die Berliner Amtsärztinnen und Amtsärzte um Stellungnahme zu Fragestellungen gebeten, die derzeit häufig an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie herangetragen werden.
Die Berliner Amtsärztinnen und Amtsärzte haben in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 21.04.2021 auf diese Fragestellungen geantwortet.

Neue Maskenpflicht

Ab  Montag, 15. März 2021, wird an Berliner Schulen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes angepasst.

Das gesamte schulische Personal sowie die Schülerinnen und Schüler sind dann, wie bereits im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel üblich, verpflichtet, im Schulgebäude, im Unterricht und prinzipiell im Schulalltag medizinische Gesichtsmasken zu tragen. Eine Alltagsmaske reicht  nicht mehr aus.

Die entsprechende Verordnung wird entsprechend angepasst. Auf dem Schulhof im Freien kann die Maske abgenommen werden, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Metern gewährleistet werden kann.

Sorgentelefon Distanzlernen

Das SIBUZ Reinickendorf hat für Eltern ein Sorgentelefon eingerichtet.

Das SIBUZ bietet den Eltern und Schülern Beratung an, wenn es beim schulisch angeleiteten Lernen Probleme oder Fragen geben sollte.

Den Informationsflyer finden Sie hier.

Neue Covid-19 Verordnung

Am 28.11.2020 tritt die Verordnung über die Anforderungen an ein Schutz- und Hygienekonzept an Schulen während der COVID-19-Pandemie (Schul-Hygiene-COVID19-Verordnung – SchulHyg-Cov-19-VO) in Kraft. 
Der Musterhygieneplan und der Corona-Stufenplan sind nunmehr die Anlagen 1 und 2 dieser Verordnung. Die Regelung im Wege der Verordnung gewährleistet eine höhere Rechtssicherheit in Hinblick auf grundrechtsrelevante Regelungen, so z.B. hinsichtlich des Zuganges zu schulischer Bildung und der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Darüber hinaus gibt die Schul-Hygiene-COVID-19-Verordnung in § 3 den Schulen die Pflicht und damit einhergehend auch das Recht, eine Dokumentation über die Anwesenheit schulfremder Personen zu führen. Die Schul-Hygiene-Covid-19-Verordnung wird umgehend um die zuvor beschriebenen, ab dem 07.12.2020 für die Schulen geltenden Maßnahmen ergänzt werden.

 

 

Corona: Neue Maßnahmen

Stand: 27.11.2020

Maskenpflicht
In allen Berliner Bezirken mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohnern (im Bezirk) gilt jetzt auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht in den Klassen 5 und 6 an den Grundschulen und Gemeinschaftsschulen

 

Alternativszenario
Solange das Land Berlin eine Inzidenz von mehr als 200 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohnern aufweist, besteht für die Schulen die freiwillige Möglichkeit,

  • in den Jahrgangsstufen 8 und 11 an den Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen
  • sowie in den Jahrgangsstufen 8 und 9 an den allgemeinbildenden Gymnasien

in das Alternativszenario zu wechseln.
Das bedeutet in der Regel: Teilung der Lerngruppe und eine Mischung aus schulisch angeleitetem Lernen zu Hause und Präsenzunterricht. Voraussetzung dafür ist ein Beschluss der Schulkonferenz sowie ein tragfähiges Konzept für das Alternativszenario. Laut dem Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin sind abschlussrelevante Jahrgangsstufen davon ausgenommen.

 

Klassenfahrten
Bis auf Weiteres dürfen keine Schülerfahrten/Klassenfahrten stattfinden.

Musterhygienepläne

Mit Schreiben vom 13.11.2020 wurden die Schulen durch den Abteilungsleiter über die neuen Regelungen, unter anderem zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und zum versetzten Unterrichtsbeginn ab Sekundarstufe I aufwärts informiert. In der Sitzung des Hygienebeirates der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am 16.11.2020 wurden daraus Anpassungen im Stufenplan und im Musterhygieneplan abgestimmt. Die Herstellung einer Layoutfassung des neu angepassten Musterhygieneplanes erfordert etwas Zeit. Daher vorab die besonders wichtigen Änderungen, die in diesem Zusammenhang gelten.

Primarstufe:

  1. Mund-Nasen-Bedeckung: Für alle Stufen (grün bis rot) wird in Analogie zur Sekundarstufe und zur beruflichen Bildung angepasst: In Personalgemeinschaftsräumen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Hinweis: Für den Unterricht gibt es keine Änderungen.
  2. BuT-Lernförderung: Für die Stufen orange und rot wird hinzugefügt: Die BuT-Lernförderung kann in kleinen Gruppen mit nicht mehr als sechs Schülerinnen und Schülern unter Einhaltung der Abstandsregeln mit Mund-Nasen-Bedeckung durchgeführt werden.

 

Sekundarstufe sowie schulische berufliche Bildung:

  1. Mund-Nasen-Bedeckung: Für alle Stufen grün bis rot gilt: In der Schule besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Auf den Freiflächen des Schulgeländes gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird. Hinweis: Dies gilt auch für die grundständigen Klassen.
  2. BuT-Lernförderung: Für die Stufen orange und rot wird hinzugefügt: Die BuT-Lernförderung kann in kleinen Gruppen mit nicht mehr als sechs Schülerinnen und Schülern unter Einhaltung der Abstandsregeln mit Mund-Nasen-Bedeckung durchgeführt werden.
  3. Schulmittagessen: Für die Stufen grün bis orange an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen gilt: Für das Schulmittagessen gilt die Abstandsregel. Im Mensabereich ist beim Gang von und zu den Tischen und bei der Ausgabe des Essens eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Von einem Essenangebot in Buffetform sowie Schüsselessen ist abzusehen. Nach jedem Essendurchgang sind die Tische zu reinigen.
  4. Sportunterricht: Für alle Stufen grün bis rot gilt: Praktischer Sportunterricht ist nur im Freien unter Einhaltung der Abstandsregel (ohne Mund-Nasen-Bedeckung) möglich. Umkleideräume sind nur zu nutzen, wenn ausreichende Belüftung möglich ist und das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern möglich ist. Wasch- und Duschräume sind allein zum Zweck des Händewaschens zu öffnen. Die Duschen dürfen nicht genutzt werden. Hinweis 1: Dies gilt auch für die grundständigen Klassen. Hinweis 2: Die Schulaufsichtsbehörde kann für die Eliteschulen des Sports und die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik abweichende Regelungen treffen.
  5. Sportarbeitsgemeinschaften: Für die Stufen grün bis orange gilt: Sportarbeitsgemeinschaften können nur im Freien unter Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden.
  6. Schwimmunterricht: Für alle Stufen grün bis rot gilt: Es findet kein Schwimmunterricht statt, es kann Theorieunterricht erteilt werden. Hinweis: Die Schulaufsichtsbehörde kann für die Eliteschulen des Sports und die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik abweichende Regelungen treffen.
  7. Musikunterricht: Für alle Stufen grün bis rot gilt: Musizieren ist nur in festen Lerngruppen und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. Praktischer Unterricht für Bläser findet nicht statt. Chorproben können nur im Freien unter Einhaltung eines Abstandes von zwei Metern stattfinden (grün und gelb, bei orange und rot keine Chorproben). Hinweis: Die Schulaufsichtsbehörde kann für das Bach-Gymnasium und das Händel-Gymnasium abweichende Regelungen treffen. Auf Grund einzelner Anfragen von Schulleiterinnen und Schulleitern möchte ich Ihnen darüber hinaus Hinweise zu zwei weitere Regelungen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Situation geben.

Versetzter Unterrichtsbeginn Bitte handhaben Sie die Streckung des Unterrichtsbeginns über zwei Stunden flexibel. Im Vordergrund steht die Vermeidung des Infektionsgeschehens im öffentlichen Nahverkehr und vor den Schulgebäuden durch große Ansammlungen von Schülerinnen und Schülern und damit die Vermeidung von Unterrichtsausfall. Die Abdeckung der Stundentafel muss dabei abgesichert sein. Selbstverständlich können Sie auch geeignete Absprachen mit Nachbarschulen treffen, um den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptverkehrszeit zu entlasten.

Erprobung hybrider Unterrichtsmodelle

Eine Vielzahl Berliner Schulen haben in den letzten Wochen und Monaten bereits die von ihnen entwickelten hybriden Unterrichtsmodelle erprobt. Dies ist auch weiterhin – einmalig für jede Schule, begrenzt auf mehrere Tage – möglich.

Ferienschwimmkurse

Ferienschwimmkurse werden angeboten: 4800 Drittklässler können Schwimmabzeichen nachholen

Für die Berliner Drittklässlerinnen und Drittklässler ist wegen der Corona-Pandemie seit März der Schulschwimmunterricht ausgefallen. Schätzungsweise 15.000 bis 16.000 dieser Kinder haben noch kein „Seepferdchen“ oder „Bronze“-Schwimmabzeichen abgelegt. Für diese Kinder bieten in den Sommerferien mehrere Berliner Schwimmvereine gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Schwimm-Intensivkurse an. Es wird 4800 Plätze geben, um den ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen. Das „Bronze“-Schwimmabzeichen attestiert die Schwimmfähigkeit.

Die Intensivkurse finden eine Woche lang täglich (montags bis freitags) für 45 Minuten statt. Die Durchführung der Kurse ist für folgende vier Ferien-Wochen geplant:

  • 29. Juni bis 3. Juli,
  • 6. Juli bis 10. Juli,
  • 27. Juli bis 31. Juli und
  • 3. August bis 7. August.

Diese Sommerschulkurse finden in sechs Berliner Schwimmhallen statt:

  1. Schwimmhalle 11: SH Thomas-Mann-Straße
  2. Schwimmhalle 28: Kombibad Spandau Süd
  3. Schwimmhalle 38: Stadtbad Märkisches Viertel
  4. Schwimmhalle 47: Kombibad Mariendorf
  5. Schwimmhalle 52: Kombibad Gropiusstadt
  6. Schwimmhalle 76: Schwimmhalle Kaulsdorf

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mir ist wichtig, dass möglichst alle Kinder schwimmen können. Deshalb freue ich mich sehr über dieses Sommerangebot der Berliner Schwimmvereine. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Drittklässlerinnen und Drittklässler in den Sommerferien ihre Schwimmabzeichen erhalten können.“

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes: „Unsere Vereine zeigen mit den Schwimmkursen auf herausragende Weise, dass sie nicht nur für ihre Mitglieder da sind, sondern auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Sie sind die Experten, wenn es darum geht, Kindern schwimmen beizubringen.“

Sportjugendvorsitzender Steffen Sambill: „Sicher Schwimmen können ist lebenswichtig. Die Intensivkurse tragen deshalb entscheidend dazu bei, dass alle Kinder schwimmen lernen. So können die Kinder die Sommerferien sicher in Freibädern und Seen genießen.“

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab 12. Juni hier möglich:

www.schwimmkurse-sportjugend.de.

Schul- und Kitaöffnungen


In der heutigen Senatssitzung (09.06.2020) hat der Senat von Berlin u.a. die Rückkehr zum Regelbetrieb an Schulen und Kitas beschlossen.

In der Anlage finden Sie die aktuelle Pressemitteilung.

Ferienbetreuung

Die Notbetreuung in den Ferien wird aufgehoben. Dafür wird wieder die regulär ergänzende Förderung und Betreuung eingesetzt. Weitere Informationen finden sich im Informationsschreiben  vom 27.05.2020.

 

Erreichbarkeit des SIBUZ während der aktuellen Corona-Krise

Das SIBUZ Reinickendorf ist während der Corona-Krise wie folgt erreichbar:

  • Montags bis Freitags von 09:00 – bis 15:00 Uhr unter den Telefonnummern 90294-5750 und 90294-4837
  • Donnerstags bietet der Fachbereich Schulpsychologie für Eltern eine offene Telefonsprechstunde von 15:00 bis 18:00 Uhr an. Benutzen Sie dafür bitte die Telefonnummer 90294-4837

Leistungsbewertung und Unterricht

Leistungsbewertung und Unterricht im zweiten Kurshalbjahr der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe (Q2) bi Gültigkeit der SARS-CoV-2 Eindämmungsmaßnahmenverordnung

1. Die Anzahl der Klausuren kann verringert werden:

Abweichend von § 14 Absatz 2 und 3 Satz 1 Nr. 1 VO-GO bzw. § 15 Absatz 2 und 3 Satz 1 Nr. 1 VO-Kuss – mio care werden im aktuellen Schuljahr

  • im Leistungskurs mindestens eine Klausur und
  • im Grundkurs grundsätzlich eine Klausur geschrieben.
    Bei Vorliegen zwingender organisatorischer Gründe kann auf diese Klausur verzichtet werden (Dies gilt nicht für den Leistungskurs!).
    Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter.
    Abweichend von § 15 Absatz 4 Satz 3 VO-GO bzw. § 16 Absatz 4 Satz 3 VO-Kuss – mio care setzt sich die Zeugnisnote in diesem Fall ausschließlich aus den Verwertungen des allgemeinen Teils zusammen.

 

2. Die 6- bzw. 8-Wochen-Regelung wird gelockert:

Abweichend von §15 Absatz 4 Satz 1 VO-GO bzw. §16 Absatz 4 Satz 1 VO-Kuss – mio care kann auch bei Unterschreiten der sonst erforderlichen Anwesenheit eine Zeugnisnote gebildet werden, sofern die zugrundeliegenden Bewertung der Lehrkraft pädagogisch möglich ist.

 

3. Schulöffnung und Unterricht:

Der Stufenplan zur Schulöffnung sieht für Q2 vor, dass ab dem 04.05.2020 wieder mit dem Präsenzunterricht begonnen wird. Bis zu den Sommerferien sind 2 bis 3 Präsenztermine pro Grundkurs sowie 3 bis 4 Prasenztermine für den Leistungskurs anzubieten, die um Fernlernangebote ergänzt werden.

 

4. Benotung der im Fernunterricht erbrachten Leistungen:

Die im Fernunterricht erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler können entweder als Hausaufgaben oder als schriftliche Teile von Projektarbeiten gewertet werden. Folglich gehen sie grundsätzlich in den allgemeinen teil ein. Sofern der schriftliche Bericht einer Projektarbeit durch eine Präsentation der Ergebnisse ergänzt wird, ist auch die Bewertung als Klausurersatzleistung möglich.