Abgestuftes Verfahren


Liebe Schulleitungen,

nach einigen Rückfragen aus Ihren Reihen möchte ich – auch nach Rücksprache mit IB und unseren Gremien – noch einmal Hinweise zum abgestuften Verfahren (für Reinickendorf) geben:

  1. Eine Dienstkraft legt der Schulleitung ein ärztliches Attest vor.
  2. Die Schulleitung führt mit der Dienstkraft ein Gespräch zu ihrem Arbeitseinsatz und füllt den „Dokumentationsbogen zur individuellen Gefährdungsbeurteilung“ aus.
  3. Der Dokumentationsbogen geht unterschrieben als Scan (oder Fax) an die Außenstelle. Dort wird er von Schulaufsicht und den Beschäftigtenvertretungen zur Kenntnis genommen. Eine Intervention erfolgt nur, wenn uns die Vereinbarung(en) nicht nachvollziehbar erscheinen.
  4. Die Dienstkraft füllt den Anamnesebogen und die Datenschutzerklärung aus und leitet diesen an den Medical Airport Service (MAS) weiter (s. Punkt 2a und 2b in der Auflistung „abgestuftes Verfahren“) und bittet um Terminvergabe beim MAS.
  5. Dienstkraft wird – trotz ärztlichem Attest –  beim MAS  vorstellig.
  6. Wenn das Gutachten/die Stellungnahme des MAS keine wesentlichen neuen Erkenntnisse ergibt, kann es bei der getroffenen Vereinbarungen zwischen Schulleitung und Dienstkraft bleiben. Es müssen keine weiteren Schritte veranlasst/initiiert werden.
  7. Kommt es aufgrund des Gutachtens/der Stellungnahme des MAS zu einer neuen Gesamteinschätzung, muss ein erneutes Gespräch zu einer individuellen Gefährdungseinschätzung stattfinden. Hier müssen Schulaufsicht und Beschäftigtenvertretung einbezogen werden.

Die finale Abklärung durch den MAS dient auch der Absicherung der Schulleitung und ihrer Entscheidungen, da sie sonst die alleinige Verantwortung trägt.

Formulare: