Entwicklung zur Gartenarbeitsschule

Der grüne und historische Standort am Billerbecker Weg wurde schon seit langer Zeit für die landschaftliche und gärtnerische Gestaltung genutzt.

Das Grundstück war ursprünglich eine Bauernheide, die im Mittelalter dem Benediktinerkloster in Spandau gehörte.

Während des 2. Weltkrieges entstanden Zwangsarbeiterlager, vorwiegend für „Ostarbeiter“ und Kriegsgefangene, die in den Rüstungsfabriken von Borsig und Alken tätig waren.

In der Nachkriegszeit wurde das Gelände für Volkshochschulen und für „schwer erziehbare Mädchen“ als Heimanlage genutzt.

Im Jahr 1952 wurde erstmals eine Gartenarbeitsschule für den Bezirk Reinickendorf angelegt. Nach einer mehrjährigen Aufbauphase entstand ein Garten, der einen Lehr- und Schaugarten und einen Arbeitsbereich beinhaltete. Des weiteren entstanden dort ein Arboretum, ein grünes Klassenzimmer und ein japanisches Teehaus. Nach Schließung der Gartenarbeitsschule im Jahre 1996 war nur noch eine extensive Gartenpflege möglich. Dadurch erhielt die Anlage das naturhafte Aussehen eines Parks.

                                  

Im Schuljahr 2017/18 wurde die Reaktivierung der Gartenarbeitsschule für Berlin-Reinickendorf beschlossen und am 22. Juni 2018 wurde sie wiedereröffnet.